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Symbolbild: Honig

Honig abfüllen

Honig abfüllen.
Vom Eimer ins Glas.

Flüssiger oder cremiger Honig: Die FMZ Abfüllmaschine verbindet eine Zahnradpumpe mit einstellbarer Fördergeschwindigkeit, Istwert-Kalibrierung und Rückzug.

SYMBOLBILD

Für Ihren Honig

Konsistenz und Ablauf zusammen betrachten.

Flüssiger und cremiger Honig unterscheiden sich im Fließverhalten. Für einen passenden Abfüllprozess stimmen Sie Fördergeschwindigkeit, Kalibrierung und Füllabschluss auf den vorbereiteten Honig ab. Trichter und Drehteller ergänzen den Aufbau passend zu Chargengröße und Arbeitsweise.

Was bei Ihrem Produkt zählt

Flüssiger Honig

Fördergeschwindigkeit und Füllabschluss auf das Fließverhalten einstellen.

Cremiger Honig

Bereits cremig gerührter, pumpfähiger Honig lässt sich dosieren. Das Abfüllen ersetzt nicht das Cremigrühren.

Konsistenz entscheidet

Temperatur und Kristallisation beeinflussen die Förderbarkeit. Stark kristallisierter oder sehr kalter Honig muss passend vorbereitet werden.

01

Probefüllung

Mit der gewählten Füllmenge abfüllen.

02

Extern wiegen

Das tatsächliche Füllgewicht ermitteln.

03

Istwert eingeben

Den gewogenen Wert am Touchdisplay eingeben.

04

Dosierung angepasst

Die Steuerung berechnet die Korrektur.

Schematischer Ablauf · Waage extern · Displaydarstellung symbolisch

Das Istgewicht wird mit einer externen Waage ermittelt. Kein eingebautes Wiegesystem.

Honig für eine gleichmäßige Zuführung vorbereiten

Was bedeutet die Konsistenz für meinen Aufbau?

Flüssiger Honig und bereits cremiger Honig laufen unterschiedlich nach. Beurteilen Sie deshalb den Honig bei der Temperatur, bei der Sie tatsächlich abfüllen. Ein kalt gelagerter Eimer kann sich anders verhalten als die letzte Charge. Wenn die Produktzufuhr stockt, ist eine höhere Pumpendrehzahl nicht automatisch die Lösung. Prüfen Sie zunächst Produktzustand, Behälterposition und Schlauchführung.

Wie vermeide ich Luft in der Produktzufuhr?

Führen Sie den Saugschlauch möglichst kurz und ohne Knicke. Die Ansaugöffnung muss im Produkt bleiben und darf sich nicht am Behälterboden oder an der Wand festsaugen. Die Bedienungsanleitung empfiehlt, den Honigbehälter möglichst oberhalb der Maschine aufzustellen. Füllen und entlüften Sie den Pumpenkopf nach Anleitung, bevor Sie die Dosierung einrichten. Sichtbare Luft im Schlauch ist ein Anlass, die Zufuhr zu prüfen.

Trichter oder Saugschlauch?

Bei kleinen Chargen kann die direkte Zuführung über den Trichter den Aufbau vereinfachen. Bei der Zuführung aus einem Vorratsbehälter nutzen Sie den Saugschlauch. Entscheidend ist, ob Ihr Honig zuverlässig zum Pumpenkopf nachfließt. Der Trichter ist eine Zuführung, kein Rührwerk: Bereits cremiger Honig wird dosiert; seine cremige Struktur wird nicht erst in der Maschine hergestellt.

Die Füllmenge mit Ihrem Honig einrichten

Was misst die Maschine – und was messe ich selbst?

Die FMZ Abfüllmaschine dosiert mit einer Zahnradpumpe. Sie wiegt den Inhalt des Glases nicht während der Befüllung. Das eingestellte Gewicht wird über eine gewogene Probefüllung mit dem Dosierprozess abgeglichen. Tarieren Sie das leere Glas auf Ihrer externen Waage und geben Sie das tatsächliche Nettogewicht der Probefüllung ein. Prüfen Sie anschließend die nächste Füllung.

Wann sollte ich erneut prüfen?

Kontrollieren Sie das Gewicht beim Einrichten, nach Änderungen an Drehzahl oder Füllmenge und wenn sich die Produktbedingungen ändern. Die Einstellung einer anderen Charge sollte nicht ungeprüft übernommen werden. Eine Serie gewogener Probefüllungen zeigt Ihnen, ob nur eine gleichmäßige Abweichung vorliegt oder die Ergebnisse streuen. Streuung kann nicht einfach durch eine einmalige Gewichtskorrektur beurteilt werden; dann gehört auch die Zuführung zur Prüfung.

Was hilft gegen Nachtropfen?

Der einstellbare Rückzug bewegt nach dem Füllvorgang Produkt zurück. Zusammen mit einem geeigneten, sauberen Abfüllventil kann er das Nachtropfen verringern. Prüfen Sie den Füllabschluss mit Ihrem Honig und Ihrer Einstellung. Ein beschädigtes oder verschmutztes Ventil sollte nicht durch immer stärkeren Rückzug kompensiert werden.

Den Arbeitsplatz passend zur Charge wählen

Was übernimmt ein Drehteller?

Ohne Drehteller positionieren und entnehmen Sie jedes Glas direkt am Füllplatz. Beim DT45 richten Sie die leeren Gläser von Hand am Außenrand aus. Beim DT80 führt ein Glasschieber die Gläser nach außen. Die Abfüllmaschine steuert jeweils Zuführung, Stopp und Dosierung. Gefüllte Gläser entnehmen, Honig nachführen und den Betrieb beaufsichtigen bleibt Ihre Aufgabe.

Welche Zeit sollte ich für eine Charge einplanen?

Betrachten Sie die gesamte Arbeit: Aufbau, Produktzufuhr, Probefüllung, laufendes Abfüllen, Entnahme und Reinigung. Eine Stundenleistung aus einer Referenzanwendung beschreibt nicht automatisch Ihre Charge. Kleine Gläser, häufige Sortenwechsel oder eine langsam nachfließende Konsistenz können den Ablauf verändern. Für die Auswahl helfen Chargengröße, Glasabmessungen und die verfügbare Arbeitsfläche.

Ihre Anwendung

Bei Honig sind ca. 450 Gläser à 500 g pro Stunde ein kommunizierter Praxiswert. Temperatur, Viskosität und Arbeitsablauf beeinflussen die erreichbare Leistung.