Joghurt im Praxiseinsatz
Vorhandene Anwendungserfahrung gibt es auch mit geeigneten Fruchtbestandteilen. Stückgröße und Anteil bleiben entscheidend.

Hochviskose Molkereiprodukte
Joghurt mit Apfel-, Himbeer- und Erdbeerstücken wird bereits mit FMZ abgefüllt. Für Ihre Rezeptur kommt es darauf an, dass das Produkt gleichmäßig nachfließt und die gewünschte Struktur nach der Dosierung erhalten bleibt.
Für Ihren Molkereiprozess
Sie möchten Joghurt portionieren, ohne jedes Glas von Hand auszuschöpfen. Die Maschine übernimmt die Dosierung; Sie stellen das Glas bereit und kontrollieren das Füllgewicht. Erfahrungen mit Fruchtjoghurt liegen vor. Ob Ihre Stückgrößen und Rezeptur vergleichbar funktionieren, klären wir mit einer Produktprobe. Daraus lässt sich keine allgemeine Eignung für Quark oder sämtliche Milchprodukte ableiten.
Was bei Ihrem Produkt zählt
Vorhandene Anwendungserfahrung gibt es auch mit geeigneten Fruchtbestandteilen. Stückgröße und Anteil bleiben entscheidend.
Bei Quark klären wir Pumpfähigkeit, Produktstruktur und Zuführung anhand Ihrer konkreten Rezeptur und des gewünschten Ergebnisses.
Produkttemperatur, hygienische Handhabung und Reinigung müssen zum Molkereiprozess passen. Die Maschine übernimmt keine Kühlung oder Wärmebehandlung.
Passend zur Produktion

Geeignete viskose Lebensmittel dosieren. Füllmenge einstellen und über das Istgewicht kalibrieren.
Abfüllmaschine kennenlernen
DT45 für die Arbeitsplatte oder DT80 als mobile Einheit. Gesteuert durch die FMZ Abfüllmaschine.
DT45 und DT80 vergleichenAbbildung: DT45 mit Abfüllmaschine.Neben dem Nettogewicht sind Konsistenz, sichtbare Fruchtanteile und das Erscheinungsbild relevant. Pumpen können ein Produkt mechanisch beanspruchen; bei Joghurt kann sich dadurch das Fließverhalten ändern. Vergleichen Sie deshalb bei einem Versuch Produktproben vor und nach dem Fördern unter denselben Temperaturbedingungen.
Für den Vergleich mit bereits abgefüllten Fruchtjoghurts sind Fruchtart, größte Stückabmessung und Fruchtanteil wichtig. Beschreiben Sie auch, ob weiche Stücke sichtbar erhalten bleiben sollen oder bereits ein homogenes Produkt vorliegt.
Beschreiben Sie den Vorratsbehälter, seine Position und die geplante Verbindung zur Maschine. Ein Produkt, das kaum von selbst nachfließt, benötigt eine andere Prüfung als ein gut fließender Joghurt. Beurteilen Sie die Zuführung mit dem tatsächlichen Produktzustand. Die Abfüllmaschine ersetzt keinen vorgelagerten Misch- oder Aufbereitungsschritt.
Prüfen Sie bei der vorgesehenen Abfülltemperatur und mit der realistischen Zeit zwischen Bereitstellung und Befüllung. Temperaturführung und hygienische Handhabung müssen im betrieblichen Prozess sichergestellt werden. Aus einer erfolgreichen Dosierprobe folgt keine Aussage über Haltbarkeit oder mikrobiologische Sicherheit des abgefüllten Produkts.
Kalibrieren Sie mit dem Nettogewicht einer Probefüllung und kontrollieren Sie danach mehrere Füllungen. Erkennbare Luftanteile, veränderte Konsistenz oder ungleichmäßige Zuführung können die Beurteilung beeinflussen. Notieren Sie Einstellungen und Bedingungen. Die Maschine enthält keine integrierte Kontrollwaage, die jede Füllung nachwiegt.
Erfassen Sie alle produktberührenden Teile: Zuführung, Pumpenkopf, Dichtungen und Ventil. Prüfen Sie, ob Zerlegen, Reinigen, Trocknen und Zusammenbau in Ihren Arbeitsablauf passen. Die Reinigungsbedingungen der einzelnen Teile müssen eingehalten werden. Stimmen Sie Reinigungsmittel und Verfahren auf die Werkstoffe und die Bedienungsanleitung ab.
Geben Sie Produkttyp, Temperatur, Fruchtanteil oder andere Stückchen, Füllgewicht und Chargengröße an. Ergänzen Sie den vorgesehenen Behälter sowie Öffnung, Höhe und Durchmesser des Gebindes. Formulieren Sie, welches Ergebnis Sie erwarten: etwa eine bestimmte Struktur oder eine definierte Verteilung der Fruchtstücke.
Legen Sie die Kriterien vorab fest: nachvollziehbare Füllgewichte, akzeptiertes Produktbild, geeigneter Füllabschluss und ein praktikabler Reinigungsablauf. Die für Ihre Rezeptur bestätigten Einsatzbedingungen müssen zur Dokumentation der konkreten Maschine passen.
Ihre Anwendung
Nennen Sie uns Produkt, Verarbeitungstemperatur, gewünschte Konsistenz, Bestandteile und Füllmenge. Besonders bei sehr festen Rezepturen ist die Produktzuführung Bestandteil der technischen Beurteilung.