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Symbolbild: Fruchtaufstriche

Marmelade, Konfitüre & Fruchtaufstriche

Fruchtaufstriche abfüllen.
Die Eignung prüfen.

Sie möchten Marmelade, Konfitüre oder Fruchtaufstrich dosieren? Prüfen Sie zunächst, ob Rezeptur, Stückchen und Abfülltemperatur zur vorhandenen Technik passen. Hier finden Sie die Fragen für eine konkrete Eignungsprüfung.

SYMBOLBILD

Für Ihre Fruchtrezeptur

Vom Ansatz zur passenden Abfüllung.

Fruchtanteil, Stückgröße und Temperatur prägen den Abfüllprozess. Deshalb betrachten wir Fruchtaufstriche anhand ihrer konkreten Rezeptur und Produktionsbedingungen. So lässt sich klären, welche Produktzufuhr und Ausstattung für Ihre Anwendung geeignet sind.

Was bei Ihrem Produkt zählt

Rezeptur und Bestandteile

Fruchtstücke, Kerne und andere feste Bestandteile beeinflussen die Förderbarkeit. Relevant sind Größe, Anteil und Beschaffenheit.

Abfülltemperatur einplanen

Die tatsächliche Temperatur ist bei der Auslegung zu berücksichtigen. Für Heißabfüllung müssen auch Schlauch, Dichtungen und Ventil passend freigegeben sein.

Chargengröße berücksichtigen

Trichter für kleinere Chargen oder Schlauchzuführung aus einem Vorratsbehälter: Der Aufbau richtet sich nach Ihrem Prozess.

Fruchtaufstrich ist keine einheitliche Pumpaufgabe

Gelee oder Aufstrich mit Fruchtstücken?

Beschreiben Sie, ob die Masse homogen ist oder feste Bestandteile enthält. Bei Stücken zählen Größe, Form, Festigkeit und Anteil. Weiche Fruchtstücke, Schalen und Kerne stellen unterschiedliche Anforderungen. Die Bezeichnung „Marmelade“ allein sagt deshalb noch nicht, ob die vorhandene Zahnradpumpe für die konkrete Rezeptur geeignet ist.

Wie verändert sich das Produkt während der Charge?

Beurteilen Sie die Konsistenz bei der tatsächlichen Abfülltemperatur und über die geplante Arbeitsdauer. Halten Sie fest, ob der Aufstrich im Behälter nachläuft oder währenddessen deutlich fester wird. Für einen aussagekräftigen Versuch sollten Temperatur, Wartezeit und Produktzufuhr der späteren Produktion entsprechen.

Was bedeutet eine warme oder heiße Abfüllung?

Halten Sie die Temperatur am Pumpeneingang und die erforderliche Temperatur beim Verschließen fest. Die zulässigen Temperaturen von Maschine, Schlauch, Dichtungen und Ventil müssen dazu passen. Lassen Sie die Grenzen für die konkrete Ausführung bestätigen.

Welche Fragen muss eine Abfüllprobe beantworten?

Bleiben Stückchen und Struktur wie gewünscht?

Vergleichen Sie das Ausgangsprodukt mit den gefüllten Gläsern. Beurteilen Sie Größe und Verteilung der Stückchen sowie die Konsistenz. Eine ausreichende Förderleistung allein bedeutet nicht, dass das Erscheinungsbild für Ihre Rezeptur akzeptabel bleibt. Einen pauschal zulässigen Stückdurchmesser können wir ohne Prüfung der Ausführung und der Rezeptur nicht angeben.

Passen Dosierung und Füllabschluss?

Wiegen Sie mehrere Probefüllungen als Nettogewicht. Beobachten Sie zusätzlich, ob das Produkt sauber in die Glasöffnung gelangt und ob am Füllende Fäden oder Rückstände entstehen. Prüfen Sie mit dem vorgesehenen Ventil und Glas. Die Kalibrierung gleicht die Dosierung ab; sie ersetzt weder die Eignungsprüfung noch laufende Gewichtskontrollen.

Ist der Ablauf bis zum fertigen Gebinde praktikabel?

Zum Prozess gehören auch Nachfüllen, Entnahme und die nachgelagerten Arbeitsschritte. Ein Drehteller automatisiert den Transport am Füllplatz, nicht automatisch die gesamte Verarbeitung. Planen Sie die Entnahme so, dass sich gefüllte Gläser nicht stauen. Produktspezifische Hygiene- und Temperaturvorgaben bleiben Bestandteil Ihres Produktionsablaufs.

Mit konkreten Daten zur passenden Entscheidung

Was sollte ich für die Beratung vorbereiten?

Hilfreich sind ein Rezepturprofil, Fotos der Konsistenz und Stückchen, die Abfülltemperatur, das gewünschte Nettogewicht und die Chargengröße. Nennen Sie außerdem den Vorratsbehälter, die Glasabmessungen und die vorgesehene Zeit bis zur weiteren Verarbeitung. Damit lässt sich klären, ob ein Versuch mit der vorhandenen Maschine sinnvoll ist.

Was ist heute zugesichert?

Fruchtaufstriche sind eine Anwendung zur Eignungsprüfung. Entscheidend ist ein dokumentierter Versuch mit Ihrer Rezeptur: Füllgewicht, Produktstruktur, Temperatur und Füllabschluss müssen Ihre zuvor festgelegten Anforderungen erfüllen.

Ihre Anwendung

Nennen Sie uns Rezeptur, Fruchtstückgröße, Füllmenge und Verarbeitungstemperatur. Wir prüfen gemeinsam, wie sich Ihre Produkte und Ihr Abfüllprozess mit FMZ umsetzen lassen.